Vita
Joachim Heintz studierte zunächst Literatur- und Kunstgeschichte. 1995 Beginn des Kompositionsstudiums bei Younghi Pagh-Paan und Günter Steinke. Darin intensive Beschäftigung mit elektronischer Musik. Zusammenarbeit mit Videokünstlern. Er leitet kommissarisch bis zur Neubesetzung der Kompositionsprofessur Incontri, unterrichtet Audio-Programmierung an der HfK Bremen und ist Mitglied im Theater der Versammlung Bremen. Als Mitentwickler engagiert er sich in den Open-Source-Projekten Csound und QuteCsound. Werke u. a. Bau (Posaune solo, 1996/99), Ein Ort für Zufälle (präparierter Midiflügel, 1997/98), Reduktion (mit einem Video von Mark Wiedemann, 1999), Fundevogel (Kammerorchester, 2001), Dreieck (mit einem Video von Bettina Suhr, 2001), Zersprengte Weite (Kl/Va, 2001), Beschwörung (Blockflöten und Ghettoblaster, 2002), Anti I (Fl/Ob/Fg, 2003), Schlagfluss (Elektronik, 2004/05), Symbolon (Schlagzeug/Elektronik, 2005), quo tendis (Violoncello und Elektronik, 2006), Schlagschatten (Akkordeon und Elektronik, 2006), Heine-Kommentare (Elektronik, 2007/08), Krieg dem Krieg (Posaune und Elektronik, 2009). Aufführungen seiner Werke in verschiedenen europäischen und asiatischen Ländern sowie den USA.


