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2011

08. Dezember 2011: Workshop mit Gerog Hajdu - Network Music Performance

In diesem Workshop sollen die Grundlagen der Network Music Performance behandelt werden, eine neue Richtung in der elektronischen Musik, bei Raum und Zeit zwischen weit entfernten Orten überbrückt werden. Gegenstand ist die Vernetzung von Orten, Medien und Leuten, wie sie zum Beispiel auch in den immer zahlreicher werdenden Laptop-Orchestern Anwendung finden. In diesem Zusammenhang wird auch die telematische Umgebung Quintet.net vorgestellt, die von Georg Hajdu seit 1999 entwickelt wird und seitdem in zahlreichen Aufführungen eingesetzt wurde, etwa 2002 in der Oper Orpheus Kristall bei der Münchener Biennale. Seit 2007 ist Georg Hajdu zunehmend an der Einbeziehung klassisch ausgebildeter Musiker interessiert und entwickelt mit dem Musiker und Programmierer Nick Didkovsky eine Echtkompositions- und Notationsumgebung namens MaxScore, die außerdem auch für mikrotonale Musiker von Interesse ist, da sie eine centgenaue Wiedergabe von Musik ermöglicht. MaxScore ist in Quintet.net integriert und erlaubt die Komposition von Partituren und den Stimmenauszug in Echtzeit. Vorgestellt werden neben den erwähnten Programmen auch neuere Projekte wie etwa das Penta Locus Projekt, der erst vor wenigen Tagen mit der UC San Diego, der New York University, der Concordia University in Montreal und der Queens University Belfast  durchgeführt wurde, sowie das europäische Culture 2007-Projekt CO-ME-DI-A - eine Zusammenarbeit von sieben europäischen Medieninstituten.

 

05-06. Dezember 2011 11-13 Uhr Iain McCurdy (Berlin): Neue musikalische Interfaces

Iain McCurdy (Berlin): Neue musikalische Interfaces
Basiswissen und erste Schritte zum Bau eigener elektronischer Instrumente

Iain McCurdy referiert über die verschiedenen Senosoren und ihre
Integration in Software über das Arduino oder die Doepfer Pocket
Elektronik. Er gibt einen Überblick über das erforderliche Basiswissen
und leitet die TeilnehmerInnen mit Tipps und Hilfestellungen beim Bau
erster eigener Interfaces an.

 

22. November 2011 10:00 - 16:00 Workshop mit Carin Levine, Raum Z40

Carin Levine ist eine der bekanntesten Flötistinnen der zeitgenössischen Musik. In einem ausführlichen Workshop, der sich sowohl an Komponisten als auch Instrumentalisten richtet, erläutert sie neue Spieltechniken und geht anhand der Werke des vorigen Abends auf die Facetten des Zusammenspiels von Flöte und Live-Elektronik ein.

 

21. November 2011 19:30 Werke für Flöte und Live-Elektronik mit Carin Levine, Neustädter Hof- und Stadtkirche (Rote Reihe 8, 30169 Hannover)

Kilian Schwoon “Pendelnde Schatten “für Altflöte und Elektronik 2010 U.A.
Cheng-Wen Chen “Canzona III” für Bassflöte und Elektronik 2011
Karen Power “relocating elk…by train” für Bass Flöte und Tonband 2011 U.A.
Chaya Czernowin “Ina” für Bass Flöte und Elektronik
Jedrzej C. Tymczuk “Twarz“ für Große Flöte und Tonband 2011
Eva Reiter “Konter” für Kontrabass Flöte und Elektronik 2009
Brian Ferneyhough “Carceri d’invenzione III C for Flute und Tape 1987

Konzert im Rahmen von Musik21 Niedersachsen

10. November 13:30 - 15:00 Uhr, Raum E60 / Z40: Vortrag Damian Marhulets

Physical Modelling with the Genesis Software

    ... GENESIS (developed by Claude Cadoz and ACROE team, Grenoble, France) is fundamentally different from synthesis tools based on signal model. These other tools allow the user to manipulate the characteristics (temporal, frequency, etc...) of the sound signal, thus a gap is maintained between the production of the sound-creating material and the musical structure. The GENESIS approach needs a different kind of know-how and leads to an instrumental conception of the sound-creating material. It opens the way for two larger prospects than does only sound production : - that of musical conception where compositional structure is closely linked to musical creation - and that of "generalized physically-based modelling" that could be applied to the musical macro-structure ; it is thus possible to consider in the same conceptual continuum the various structural scales of the musical experience and object. These prospects bring forth fundamental questions concerning both the computer tools and the analysis of the creative process (...)

17. und 18. Oktober, 20:00, Pavillon am Raschplatz: Musiktheater WEISS WIE EBENHOLZ

Weiß wie Ebenholz
Musikalisches Märchenspiel


Weiß wie Ebenholz ist ein modernes musikalisches Märchenspiel, das als ein gemeinsames Projekt von vier KomponistInnen (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), eines Regisseurs, einer Märchenerzählerin und des Ensembles „incontri“ (Institut für neue Musik der HMTMH) entsteht.

Als Vorlagen dienen die vier Märchen: „Schneewittchen“, „Der kleine Muck“, „Die kleine Meerjungfrau“ und „Das hässliche Entlein“.

Die vier Opernminiaturen und ihre szenische Umsetzung aktualisieren die Inhalte der Erzählungen aus unerwarteter Perspektive: jede dieser Opernminiaturen, basierend auf Ausschnitten der jeweiligen Geschichte, spiegelt die Gedanken der Komponisten zu den existenziellen Fragen wider.

Die moderne Tonsprache und die Inszenierung, das Lichtspiel, sowie der multikulturelle Hintergrund der Komponisten und des Teams tragen zu einer neuen Märchendeutung bei und bewirken ein Assoziations- und Wahrnehmungsspiel, welches die archetypischen Inhalte auf neue Weise zum Leben erweckt.   

Die Veranstaltung beinhaltet neben den vier musikalischen Szenen auch die Märchenerzählungen, die zwischen den musikalischen Nummern in Form von Märchenfragmenten von der Erzählerin Jana Raile vorgetragen werden.

Idee: Birke Bertelsmeier
Komposition:  Hye-Yeon Choi, Julia Mihály, Cheng-Wen Chen und Da Jie
Regie: Tobias Ribitzki
Erzählerin: Jana Raile
Kostüme: Elvira Freind
Dramaturgie: Gordon Williamson

Ensemble ur.werk
Musikalische Leitung: Snezana Nesic


Ort: Pavillon, Lister Meile 4 in Hannover
Eintritt: 10 € (ermäßigt 7 €), Karten sind an der Abendkasse erhältlich



6. Oktober 11:00 Uhr: Vortrag Hans Tammen (New York)

Endangered Guitar: a hybrid interactive guitar/software instrument

Hans Tammen creates sounds that have been described as an alien world of bizarre textures and a journey through the land of unending sonic operations. He discovers hidden sound properties through means of his modified "Endangered Guitar", a hybrid interactive guitar/software instrument, and by working with the room itself. Signal To Noise called his works "...a killer tour de force of post-everything guitar damage", All Music Guide recommended him: "...clearly one of the best experimental guitarists to come forward during the 1990s." In his lecture, he discusses how he developed his experimental approach over the last 20 years, and how changes in his approach to sound and improvisation affected his choice of technology.

30.September - 2.Oktober 2011: Internationale Csound Konferenz

Das Institut für neue Musik ist Gastgeber der ersten internationalen Csound Konferenz Ways Ahead. In drei Tagen wird über die verschiedenen Aspekte dieser Audio-Software in Vorträgen und Developer-User-Roundtables gesprochen, Workshops zu praktischen Fragen veranstaltet und mit Csound gemachte Musik in Konzerten, Sessions und Installationen zu hören sein.

Das Treffen wird organisatorisch unterstützt vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der HMTMH und findet in Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen statt:

  • Berklee College of Music (Boston/USA)
  • National University of Ireland in Maynooth
  • Norwegian University of Science and Technology in Trondheim
  • University of Bath
  • Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik DEGEM

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei. Genauere Informationen zu Programm und Ort finden Sie hier.


6.Juli - 4. September: Incontri auf dem Platz der Weltausstellung

Wie im vergangenen Jahr betreut das elektronische Studio die technische Realisierung der Klanginstallationen auf dem Platz der Weltausstellung in Hannover und ist Teil der künstlerischen Leitung. Genauere Informationen zu den Stücken und einen Zeitplan finden Sie hier.


2. Juli 2011 12:00 Gespräch mit Carin Levine zu Giacinto Scelso im Sprengel Museum

Die Flötistin Carin Levine hat viele Jahre mit dem italienischen Komponisten Giacinto Scelsi zusammengearbeitet. In einem öffentlichen Gespräch wird sie über seine Arbeitsweise und die Werke des vergangenen Abends Auskunft geben.

 

1. Juli 2011 19:30 Scelsi und Gesualdo im Sprengel Museum

Unter der Leitung von Reynard Rott und Carin Levine sind Werke von Giacinto Scelsi und Carlo Gesualdo zu hören. In Kooperation mit dem Institut für Alte Musik der HMTMH.

Giacinto Scelsi: Hyxos (Flöte, Schlagzeug)
Giacinto Scelsi: Yggur (Violoncello)
Carlo Gesualdo: Drei Madrigale
Giacinto Scelsi: Manto per Quatro (Gesang, Flöte, Posaune, Cello)
Giacinto Scelsi: Rucke di Guck (Piccolo und Oboe)
Giacinto Scelsi: Ko-Lho (Flöte und Klarinette)
Carlo Gesualdo: Zwei Madrigale
Giacinto Scelsi: Khoom (Sopran, Streichquartett, Horn, Schlagzeug)

Konzert im Rahmen von Musik21 Niedersachsen

30. Juni 2011 19:30 Instrument und Elektronik in der Kestnergesellschaft (Goseriede 11)

In der Reihe Kestnerconcerts sind die neuesten Kompositionen von Incontri-Studierenden im Rahmen der Ausstellung von André Butzer zu hören.

Eintritt 9 / 7,50 €

Konzert im Rahmen von Musik21 Niedersachsen

15.-19. Juni 2011, Incontri bei "next generation 4.0"

Auf Einladung des ZKM Karlsruhe nimmt das elektronische Studio am Treffen von Hochschulstudios aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil.

 

14. Juni 2011, 18:15 Uhr, Raum 202: Klarenz Barlow (Santa Barbara/ USA): Algorithmische Komposition am Beispiel eigener Arbeit

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars "Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart"

 

9. Juni 2011, 19:30 Uhr Diplomkonzert Komposition Jie Da im Richard Jacoby Saal

Abschluss KA Komposition Jie Da

 

7. Juni 2011, 19:30 Uhr Diplomkonzert Komposition Hye-Yeon Choi im Richard Jacoby Saal

Abschluss KA Komposition Hye-Yeon Choi

 

7. Juni 2011, 18:15 Uhr, Raum 202: Elena Ungeheuer (Berlin): Determination - eine Heuristik von Kreativität?

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars "Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart"

 

31. Mai 2011, 18:15 Uhr, Raum 202: Rainer Nonnenmann (Köln): Medialer Automatismus

Zeitgenössische Produktion von Musik durch technische Reproduktion ihrer selbst

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars "Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart"

 

24. Mai 2011, 18:15 Uhr, Raum 202: Gottfried Michael Koenig (Utrecht): Serialismus? Aleatorik?

Musik als Programm

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars "Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart"

 

17. Mai 2011, 18:15 Uhr, Raum 202: Julia Deppert-Lang (Edinburgh): Wie viele Fesseln braucht man, um frei zu sein?

Einschränkungen als Weg zu schöpferischer Freiheit

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars "Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart"

 

12. Mai 2011 11:00 Uhr Raum E60: Maximilian Marcoll (Berlin) spricht über die Entwicklung seiner Audio-Software "quince"

quince ist ein Programm zur Verarbeitung zeitbezogener Daten, das durch seine offene Struktur sehr flexibel einsetzbar und einfach erweiterbar ist. Es ist nich nur für Komponisten elektronischer Musik interessant: Durch Notentextexportfunktionen können beliebige  Datensätze zu Material im Kompositionsprozessen werden. Obwohl es Ähnlichkeiten zu klassischen Audio-Workstations hat, bewegt sich quince in einem völlig neuen, genuin digitalen Paradigma.
Im Seminar soll allgemein über das Verhältnis und Denken über  Technologie und die Entstehung von quince gesprochen und das Programm selbst vorgestellt werden.

Informationen zu Max Marcoll finden Sie unter www.maximilianmarcoll.de

 

10. Mai 2011, 18:15 Uhr, Raum 202: Benjamin Lang (Zürich): "Phönix und Asche zugleich"

Gerard Griseys „Vortex Temporum“ im Spannungsfeld zwischen Entscheidung und Automatik

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars "Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart"

 

5. Mai 2011, 19:30 Uhr Stockhausen "Stimmung" im Sprengel Museum (Kurt-Schwitters-Platz 1)

Das Vokalensemble Forum Neue Vokalmusik führt das Stück STIMMUNG von Karlheinz Stockhausen auf. 

STIMMUNG ist eines der herausragendsten Werke für Obertongesang und war zur Zeit seiner Entstehung (1968) die erste westeuropäische Komposition auf diesem Sektor. 

"Gewiss ist STIMMUNG meditative Musik. Die Zeit ist aufgehoben. Man horcht ins Innere des Klangs, ins Innere des harmonischen Spektrums, ins Innere eines Vokals, ins Innere. Feinste Schwebungen - kaum Ausbrüche - alle Sinne sind wach und ruhig. In der Schönheit des Sinnlichen leuchtet die Schönheit des Ewigen"

(Karlheinz Stockhausen, 1969)

Konzert im Rahmen von Musik21

3. Mai 2011, 18:15 Uhr, Raum 202: Joachim Heintz (Hannover): Wie programmierbar ist ein Kompositionsprozess?

Zu Stockhausens "Studie II" und Cage's "Williams Mix"

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars "Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart"

 

26. April 2011, 18:15 Uhr, Raum 202: Stefan Weiss (Hannover): Wo endet Handwerk, wo beginnt Automatik?

Fragen an die Vorgeschichte seriellen Denkens

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars "Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart"

 

19. April 2011, 19:30 Uhr, Richard-Jakoby-Saal: Ensemble "Les Temps Modernes"

Claude Debussy (1862-1918)       

„Rhapsodie“, Version für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Sonate für Violine und Klavier

Tristan Murail (* 1947)
„Treize couleurs du soleil couchant“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
„Portulan: Feuille à travers les cloches“ für Violine, Violoncello, Flöte und Klavier

„Portulan: Les ruines circulaires“ für Klarinette und Violine

„Cloche d’adieu et un sourire“ für Klavier

Eintritt 10 / 5 €

Konzert im Rahmen von Musik21 Niedersachsen

19. Februar 2011, 19:30 Uhr, Kammermusiksaal Plathnerstraße: FORUM NEUE KAMMERMUSIK XII

Werke von Adriana Hölszky, Wolfgang Rihm, John Cage, Maximilian Guth und Julia Mihály.

Es spielen Studierende der HMTMH.

 

 

12. Februar 2011, 14 Uhr, Raum E50: Workshop mit der Sopranistin Ksenija Lukic

Ksenija Lukic, bekannt durch zahlreiche Uraufführungen und Zusammenarbeit mit Komponisten wie Vinko Globokar, spricht über die Rolle der Stimme im Spannungsfeld zwischen klassischer und Neuer Musik, zwischen stimmlicher Herausforderung und technische Auseinandersetzung.

 

10. Februar 2011, 11-13 Uhr, Raum E60: Johannes Kreidler (Berlin): Musik mit Musik

Was ist in der Musik heute eigen, und was ist fremd? Wirklich neue Klänge sind eine Seltenheit geworden, und vielleicht ist es wesentlich kreativer, bewusst mit dem Bestehenden zu arbeiten. Hier spielt der Computer eine entscheidende Rolle: Im Internetzeitalter ist praktisch die gesamte Musikgeschichte verfügbar und kann als Medium benutzt werden.Der hier vorgestellte Kompositionsansatz arbeitet mit bestehender Musik, zum Beispiel in der Kombination von live-Instrumenten und bearbeiteten Soundfiles. Als Medien dienen dafür vornehmlich die Errungenschaften der Neuen Musik und Popmusik. In der Konsequenz führt das auch in die Bereiche des Musiktheaters und der Aktionskunst, und bildet eine medienreflexive, mit musikalischer Semantik operierende und teilweise auch konkret politische Ästhetik.Johannes Kreidler (1980) studierte in Freiburg und Den Haag und lebt als Komponist und Musiktheoretiker in Berlin. [www.kreidler-net.de]

 

31. Januar - 1. Februar 2011, Raum Z40, Workshop mit Carlo Benzi und Nicola Baroni (Bozen)

Carlo Benzi und Nicola Baroni (Conservatorio Claudio Monteverdi Bozen)
INSTRUMENTE UND LIVE-ELEKTRONIK - KOMPOSITION UND IMPROVISATION
Workshop 31.1. - 1.2. 2011
HMTMH, Emmichplatz 1, Raum Z40

Carlo Benzi (Komposition) und Nicola Baroni (Violoncello) lehren am Conservatorio Claudio Monteverdi Bozen. Sie veranstalten einen Workshop, der für Studierende der Komposition und der Instrumentalmusik gedacht ist und praktische Einblicke in das Zusammenspiel von Instrument und Elektronik sowohl auf dem Gebiet der Komposition als auch der Improvisation bieten soll.

Montag 31.1.2011
11-13 Uhr:
Geschichtlicher Überblick über Theorie, Komposition, instrumentale und technologische Ausdrucksformen der führenden Improvisationsgruppen der Neuen Musik in den 60er und 70er Jahre (Musica Elettronica Viva, Gruppo d'Improvvisazione Nuova Consonanza, AMM, Scratch Orchestra).

14-16:30 Uhr
Anwendungsmöglichkeiten der Software Max/MSP auf die Live-Elektronik, insbesondere auf die Echtzeit-Bearbeitung der Klänge von Solo-Instrumenten. Praktische Arbeit mit den Studierenden (Komponistenund Instrumentalisten). Aufführung der Werke "Schatten, Klammern, Echos" I und II von Carlo Benzi für Cello und Live-Elektronik

Dienstag 1.2.2011
11-13 Uhr
Fortführung der praktischen Arbeit. Anhand der Analyse  zweier Solo-Werke für Cello und Live-Elektronik Diskussion von Kriterien, welche auf die Besprechung der Werke der Studierenden bzw. auf eine Kollektivkomposition, zu der alle TeilnehmerInnen beitragen können, anwendbar sind.

 

13. Januar 2011, 11:00 Uhr, Raum E60 Roman Pfeifer (Essen): Künstliche Stimmen und sprechende Instrumente

Der Komponist Roman Pfeifer gibt einen Einblick in seine Arbeiten, die sich mit Sprechmaschinen und Sprachsynthese auseinandersetzen. Es werden vor allem die unterschiedlichen Perspektiven aufgezeigt, aus denen seine Kompositionen sprachähnliche Klänge und spracherzeugende Instrumente betrachten.

Roman Pfeifer, geboren 1976 in Freiburg im Breisgau, studierte an der Folkwang-Hochschule Essen Instrumentale Komposition bei Nicolaus A. Huber sowie Elektronische Komposition bei Dirk Reith. In den Jahren 2000, 2002 und 2004 besuchte er die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. Seit Oktober 2003 unterrichtet Roman Pfeifer Computergestützte Notation, Musiktheorie und Elektronische Komposition an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er ist Mitbegründer des seit 2004 bestehenden Ensembles Kauri. Roman Pfeifer lebt und arbeitet als Komponist in Essen.
Weitere Info

Iain McCurdy "Neue musikalische Interfaces" vom 05. bis 06. Dezember 2011


Instrument und Elektronik in der Kestnergesellschaft am 30. Juni 2011


Zuletzt bearbeitet: 14.08.2012Zum SeitenanfangZum Seitenanfang
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