Geschichte

Das Institut für neue Musik der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) wurde nach der Berufung Johannes Schöllhorns als Professor für Komposition von ihm und zahlreichen Kolleginnen und Kollegen gegründet (Beschluss des Senats vom 24.6.2002). Von Johannes Schöllhorn stammt auch der (auf ein Werk Luigi Nonos anspielende) Name "Incontri" (Begegnungen), der vom Titel einer Konzertreihe zum Namen des Instituts avancierte. Das Institut hat seit seiner Gründung jedes Jahr zahlreiche Konzerte, Workshops, Vorträge, Installationen und Performances veranstaltet. 2007-2011 war es Teil des bundesweiten Netzwerks Neue Musik. Seit 2011 ist es Teil von Musik 21 Niedersachsen. Hinzukommen zahlreiche andere Kooperationen und Partnerschaften.

Im Herbst 2009 folgte Johannes Schöllhorn einem Ruf an die Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Nachfolge von Schöllhorn wurden Rebecca Saunders und Oliver Schneller im Oktober 2012 als neue Professoren für Komposition berufen und leiteten das Institut für Neue Musik. Weitere Lehrende waren José María Sánchez-Verdú und Ming Tsao.

Gordon Williamson erhielt 2015 einen Verwaltungsauftrag für die Professur Komposition und leitet seitdem das Institut. Seit 2004 ist Joachim Heintz als Dozent für elektronische Komposition Mitglied des Instituts und leitet das elektronische Studio. Snezana Nesic-Davidovic betreut für das Institut den Bereich Neue Kammermusik. Daniel Moreira erteilt den Hauptfachunterricht in Akustik und Instrumentenkunde und ist auch seit Oktober 2015 Lehrbeauftragter für Komposition beim Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter an der HMTMH. Von 2012 bis 2020 war Hiroyo Iida-Falk organisatorische Mitarbeiterin des Instituts. Ihr folgte Karsten Barthold, der vor allem die zahlreichen Veranstaltungen koordiniert.

 

Zuletzt bearbeitet: 15.07.2022

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