2007

22. November 2007, 20 Uhr "Schumann und der Wahnsinn" in der Tiefgarage der HMTH

Eine Zusammenarbeit mit der Opernklasse der HMTH und David Borges, elektronische Musik.

1. November 2007, 13:30 Uhr Meisterkurs mit Adriana Hölszky (Salzburg) in Raum Z40

Adriana Hölszky geboren am 30. Juni 1953 in Bukarest. Sie erhielt im Alter von fünf Jahren die ersten Klavierstunden, seit 1959 am Bukarester Musiklyzeum bei Olga Rosça-Berdan. Bald begann sie zu improvisieren und ihre Improvisationen aufzuschreiben: Achtjährig entstanden ihre ersten »Kompositionen«.. Ab 1965 bekam sie privaten Harmonielehre- und Kontrapunktunterricht. Nach dem Abitur 1972 nahm sie ihr Studium an der Musikhochschule in Bukarest auf: Hauptfach Komposition (Stefan Niculescu) und Klavier. Weitere Informationen finden Sie hier.

im August 2007 Webradio-Portrait des Elektronischen Studios

27. Juni 2007, Forum Neue Kammermusik V

Leitung: Snezana Nesic

23. Juni 2007 Incontri bei „Next Generation“ am ZKM Karlsruhe

Incontri nimmt mit einem eigenen Programm am Treffen aller deutschen Hochschulstudios teil:

Kostia Rapoport: trennung (2006)
1 - ouverture (30'')
Oleg Dziewanowski / Damian Marhulets: Blaues Heft Nr. 10 (2006)
Musiktheater für zwei Darsteller und Live-Elektronik (10')
Text : Daniil Charms
Kostia Rapoport: trennung
2 - zoom (30'')
3 - puls (30'')
Meng-Chia Lin: furymouse (2007)
Flöte und Elektronik (10')
Jhong-Yun Chey, Bassflöte
Kostia Rapoport: trennung
4 - strudel abwärts (30'')
5 - strudel aufwärts (30'')
Alex Hofmann: Burn Out (2007)
Saxophon und Live-Elektronik (10')
Kostia Rapoport: trennung
6 - faden verloren (30'')
7 - opernslalom (30'')

20. und 21. Juni 2007, "minimalism" - Festival mit Konzerten, Installationen und Media an der HMTH

what is minimal music really about?

der komponist tom johnson hat in seinem gleichnamigen text einige hauptmerkmale der minimal music gesammelt: repetitions, tiny variations, hyper-clarity, making music less dramatic, asiatic and african attitudes. gleichzeitig betont er aber, dass sich minimal music selbstverständlich, wie alle musk, nicht auf wenige oder überhaupt auf begriffe reduzieren lässt. minimal music hat - vornehmlich von den usa ausgehend - die welt erobert, aber das minimale, die freude am reduzieren und beschränken war und ist immer schon unter uns und zeigt sich in allen lebensbereichen: von microchip und mini notebook zum mini skirt, vom mini als auto zur bauhausarcitektur, die alles schmückende beiwerk weglässt und form follows function propagiert. minimalismus hat bildende kunst und film erobert und andy wahrhol wurde zu seiner berühmtesten künstler-ikone. minimalisierung ist aber nicht nur eine erscheinung der zweiten hälfte des 20. jahrhunderts, sondern seit menschen sich mit farben, klängen und bewegungen als ausdrucksmittel beschäftigen ist minimierung eine wesentliche ästhetische haltung, bei der durch die zurückhaltung gerade mehr als das bloß offensichtlich vorhandene zu erreichen ist. drei konzerte des instituts für neue musik, eine lesung, installation, filme und videos versuchen den blick für minimal music zu öffnen und eine weiter gefasste, keinesfalls auf repetetive musik beschränkte auffassung des minimalism und der minmal music zu präsentieren.

what is minimal music really about?

find it out!
folgen Sie uns auf der reise durch die maximalisierung des minimalen.

2007_6_20+21

installation media im foyer

steve reich - pendulum music, fim + videos von yoko ono, chieko shiomi, nam june paik, paul sharits, bill viola + wolf vostell

2007_6-20

konzert 1 im richard jakoby saal

james tenney - having never
written a note for percussion

pavel szymanski - two studies

steve reich - it´s gonna rain

arvo pärt - annum per annum

ryoji ikedda - op.1
john cage - waiting
jon cage - 4´33´´

2007-6-21

konzert 2 in raum e15

morton feldmann - music for pianos

lesung und konzert 3 im richard jakoby saal

john cage - empty words III

john adams - shaker loops
james tenney - form 3

alvin lucier - crossings
steve reich - eight lines

30. Mai 2007 Martin Kaltencker (Paris / Berlin) besucht Incontri (Z40)

Kaltenecker spricht über: "Struktur und Moment. Bemerkungen zu einem 'demokratischen' Hören".

14. Februar 2007, Forum Neue Kammermusik IV

Leitung: Snezana Nesic

8. Feburar 2007, Volker Schreiner spricht über seine filmische Arbeit im Rahmen von Ton-Film

Verhältnis Bild - Ton

Im Gegensatz zum Band gibt es bei der Installation keine Vorführsituation, also keinen bestuhlten Raum mit Leinwand oder Monitor. Das hat Folgen für das Verhältnis von Bild und Ton bzw. für die Wahrnehmung der Bilder.
Bild und Ton haben eine grundsätzlich unterschiedliche Charakteristik. Das Bild bleibt stets fest an seinem Platz, eben dort, wo ich es sehe. Selbst wenn es den Raum durchläuft, ist immer nur dort, wo es sich gerade befindet. Der Ton aber erfüllt den Raum, er geht um die Ecke, durchdringt Wände, drängt an den Betrachter heran. Folglich kann man sich dem Bild leicht entziehen, man kann wegsehen oder die Augen schließen. Dem Ton aber kann man sich kaum entziehen, kaum weghören oder etwa die Ohren schließen. Schon gar nicht bei tiefen Baßschwingungen, die Materie zum Vibrieren bringen können. Das Bild, das vom Band kommt, also das Bild als 'Konserve', bleibt stets ein Abbild von etwas. Der Ton, der vom Band kommt, also der Ton als 'Abbild', ist dagegen ununterscheidbar vom Originalgeräusch und bleibt damit auch als Abbild vermeintlich wirklich. Das Bild hat stets etwas Illusionistisches, der Ton stets etwas Physisches. Weitere Informationen finden Sie hier.

24. Januar 2007, 19:30 Uhr IDE - Start! In der Kestnergesellschaft

IDE - Start! Erstes Konzert mit neuen Produktionen aus dem Elektronischen Studio der HMT Hannover (Institut für neue Musik) von Oleg Dziewanowski, Alex Hofmann, Mengjia Lin, Damian Marhulets, Kostia Rapoport, Leitung: Joachim Heintz. In Zusammenarbeit mit der Kestnergesellschaft.

22. Januar 2007, Meisterkurs mit Toshio Hosokawa in Raum Z 40

Hier finden Sie nähere Informationen über Toshio Hosokawa.

9. und 10. Januar 2007, Incontri - Begegnungen in Raum Z40

Neue Musik in Zusammenarbeit mit der Orgelklasse Prof. Pier Damiano Peretti, Konzert und Workshop

 

Zuletzt bearbeitet: 19.04.2016

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