2008

19. Dezember 2008, 19:30 Uhr Kompositionsabend im Richard Jakoby Saal der HMTH, Eintritt frei

Klasse Prof. Johannes Schöllhorn

David Borges: "In der Fremde"
(David Borges nach Robert Schumann)
Kang, Hyo Jee: Drei Klavieretüden für Etüden
David Borges: "Er und Sie"
(Robert Schumann op. 39, bearbeitet von David Borges)
Meng-Chia Lin: Lob des Schattens für Akkoerdeonquartett
David Borges: "In der Nacht"
(Robert Schumann op. 39, bearbeitet von David Borges)
Damian Marhulets und David Borges
Live-Elektronik Improvisation

Mitwirkende
Dorothee Velten, Sopran
Goetz Phillip Körner, Tenor
Ou Yang Fang, Vladimir Gorup, Liu Shan Shan und Lu Ming, Akkordeon
David Borges und Damian Marhulets, Elektronik
Christian Zimmer und Kang Hyo-Jee, Klavier

7. November 2008, 11 Uhr Meisterkurs mit Carsten Hennig in Raum Z 40

Weitere Informationen finden Sie hier.

22. Oktober 2008, 11 Uhr Workshop über Ciciliani und Oorbeek in Z 40, um 19:30 Uhr "Mystische Farben" im Richard Jakoby Saal

"Mystische Farben", ein Klavierabend Ashley Hribar, Werke von Ciciliani (UA), Oorbeek (UA), Messiaen, Murail, Roberts (UA) und Takemi

19. Oktober 2008, 19:30 Uhr "Paintings" im Sprengel Museum Hannover

Incontri unterstützt "Paintings" - eine audiovisuelle Performance mit Werken von Louis Andriessen und Uraufführungen von Dietrich Hahne, Violeta Dinescu, Mindaugas Urbaiitis, Charlotte Seither, Susanne Erding Swiridoff und Günter Steinke

Vorträge: Prof. Peter Becker  "Diesseits und jenseits der Zeichen"; Prof. Dr. Peter Rautmann: "Über die Musikalität von Bildern und die Bildlichkeit von Musik"

15. Oktober 2008, 11 Uhr Stipendiaten zu Gast bei Incontri in Z 40

Stipendiaten des Künstlerhofes Schreyahn berichten: zu Gast Gordon Kampe. Weitere Informationen finden Sie hier.

19. September 2008, Eröffnung der Klangstelen auf dem "Platz der Weltausstellung"

Weitere Informationen finden Sie hier.

im Juli 2008 Radiofeature "Fremd" für den WDR

Ausführende: Studierende aus der Klasse von Prof. Johannes Schöllhorn

2. Juli 2008, 19:30 Uhr im Sprengel Museum Hannover

Konzert der Kompositionsklasse Prof. Johannes Schöllhorn

Werke von Yaeko Asano, David Borges, Chieko Doi, Hyo Jee Kang, Damian Marhulets, Gordon Williamson und He Zhe, Elektronisches Studio des Instituts für neue Musik (Leitung: Joachim Heintz) sowie Studierende der HMTH.

1. Juli 2008. 19:30 Uhr Musik von Meng-Chia Lin und He Zhu in Raum E50

Doppelportraitkonzert im Rahmen der Abschlussprüfung, mit Studierende der HMTH. Klasse: Prof. Johannes Schöllhorn, Elektronik: Joachim Heintz

26. Juni 2008, 19:30 Uhr "Grisey - Maderna" im Richard Jakoby Saal der HMTH

Gérard Grisey - Periodes
Bruno Maderna - Juilliard Serenade

Bruno Maderna - Serenata N. 2

Gérard Grisey - Jour, contre jour

Ensemble für neue Musik der HMTH, Leitung: Johannes Schöllhorn
Elektronisches Studio des Instituts, Leitung: Joachim Heintz

Doppelportrait im Spiegel

Maderna und Grisey?

Maderna und Grisey verbindet, dass sie auf sehr eigene Weise auf die serielle Musik der Darmstädter Schule reagieren. Grisey setzt sich vehement von seinem Lehrer Messiaen ab, indem er den einzelnen Klang und dessen innere Welt in das Zentrum seiner Musik stellt. Es ist ein charmant-ironscher Aspekt, dass er dabei den numerischen Techniken seines Lehrers sehr treu bleibt.

Bruno Madernas Leidenschaft für Collage und lebendige Tradition bringt auf lustvolle Weise immer wieder wunderbare Störungen in die prästabilierte Harmonie der seriellen Konstruktion: ohne klare Ordnung keine zauberhafte Verwirrung.

Spannend ist zu verfolgen, wie unterschiedlich nicht nur die beiden Komponisten, sondern auch ihre jeweiligen Stücke sind. Madernas frühe Serenade feiert mit Humor und anarchistischen Momenten die Zahlenkonstruktionen des Serialismus, die spätere Juilliard Serenade ist dagegen ein praller, Fellini-artiger Bilderreigen ohne Anfang und Ende: das Leben feiert sich selbst.. Grisey Périodes tasten sich vorsichtig in die Welt der Obertöne und Spektren, wobei auch er den Humor nicht vergisst, die Welt außerhalb der Konstruktion und der Musik, in die das Stück kurzzeitig zu fallen scheint. Jour, contre Jour ist dagegen ein Monument spektraler musik, phantomartig (spêctre ist französisch nicht nur das Farbspektrum, sondern auch "das Gespenst") wachsen die Klänge aus dem Nichts, wandern aus der Elketronik zu den Instrumenten und zurück, und erinnern an die wunderbar von dÁrcy Wentworth Thompsons in "Wachstum und Form" beschriebenen organischen Formen. Zu Jour, dem Tag, wird ein Contre-Jour, ein Gegen-Tag formuliert, eine gespenstische Gegenwelt, die aus dem Dunkel erwächst und wieder in der Nacht verschwindet.

23. Juni 2008, 19:30 Uhr Konzert Klavier Neue Musik in Raum 202

Leitung: Sebastian Berweck

21. und 22. Juni 2008, jeweils 10:30 bis 17 Uhr Fortsetzung des Blockseminars von Kirsten Reese in Raum Z40

Siehe Seminarbeschreibung vom 18. bis 20. April 2008

9. Juni 2008, 18 Uhr Forum Neue Kammermusik VII in Raum E45

Leitung: Snezana Nesic

Wolfgang Rihm: Zu singen (aus „Mnemosyne“ von Friedrich Hölderlin) (2006)
für Sopran und Klarinette

Natascha Glembotzky
Yuko Fukumae

Esa-Pekka Salonen: Concert étude (2000) für Solo Horn in F

Ville Hiilivirta

Harri Vuori:  Suden hetki (The Hour of the Wolf) (2000)  für Akkordeon

Miroslav  Grahovac

Tery Riley: in C (1964)

Ville Hiilivirta - Horn
Silvia Schumacher - Harfe
Elena Chekanova - Klavier
Vladimir Gorup - Celesta
Robert Kusiolek - Akkordeon
Miroslav Grahovac - Akkordeon

7. und 8. Juni 2008, Wolfgang Rihm in Hannover

Konzerte, Proben und Komponistengespräch in Kooperation mit der Liedklasse Prof. Jan Philip Schulze und Das Neue Ensemble. 

Werke von Wolfgang Rihm und Chrichan Larsson (UA), Jonas Bylund (Posaune), Das Neue Ensemble, Studierende der HMTH, Leitung: Stephan Meier

Seit 1978 ist Wolfgang Rihm Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen. 1981 folgte eine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule in München. Seit 1985 hat er eine Professur im Fach Komposition an der Musikhochschule in Karlsruhe inne. Er leitet dort auch das Institut für neue Musik. 

Alle gekennzeichneten Konzerte finden in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen statt:

6. bis 8. Juni 2008, 1. Werkstatt junger Komponisten Niedersachsen in Raum Z40

Leitung: Benjamin Lang

Alle gekennzeichneten Konzerte finden in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen statt:

29. Mai 2008 carte blanche á Frédéric Pattar - mit dem Ensemble l´instant donné in der Plathnerstr. 35

Konzert mit Werken von Frédéric Pattar (UA), Gérard Pesson und Johannes Schöllhorn. In Zusammenarbeit mit Antenne culturel Niedersachsen und le carrefour e. V. Weitere Informationen finden Sie hier

Alle gekennzeichneten Konzerte finden in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen statt:

27. Mai 2008, 16 Uhr Workshop Seth Josel (New York / Berlin) in Raum Z40

Neue Musik für Gitarre und E-Gitarre.

15. Mai 2008, 12 bis 17 Uhr, Granula Synthesis - Basic Principies, Implementations, Applications in Raum E60

Vortrag und Workshop im Elektronischen Studios des Instituts für neue Musik mit Oeyvind Brandtsegg (Universität Trondheim).

24. April 2008, 20 Uhr Incontri im Audimax der Universität Witten / Herdecke

Incontri betreut auf Einladung des WDR mit seiner technischen Ausstattung das "Newcomer Konzert" beim Labor Witten und steuert eigene Kompositionen bei.

Programm:

Kulturpolitisches Forum WDR3: Vermittlung, bitte! Podiumsdiskussion mit Eleonore Büning, Michale Kaufmann, Isabel Mundry und Werner Wittersheim. Moderation: Holger Noltze (Sendung: WDR3, 27.4.2008, 19:05 Uhr)

Andreas Heinrichsmann - Akkordeon, Katharina Paul - Violine
Ali Gorji Verzweigte Wasser (2002-03) für Akkordeon und Violine, ca. 6 Minuten
Jhong-Yun Chey - Bassflöte
Meng-Chia Lin furymouse (2007) für Bassflöte und Elektronik, ca. 10 Minuten
Kostia Rapoport - CD Spieler
Kostia Rapoport trennung (2006-08) für CD, ca. 5 Minuten
Stephan Heber - Violincello
Wang Jue SI (2004) für Violincello, ca. 9 Minuten
Damian Marhulets - Laptop
Damian Marhulets /temp (2007) für Live-Elektronik, ca. 10 Minuten

Duo con:f usion: Marcia Lemke-Kern - Performer, Sascha Lino Lemke - Elektronik

Marcia Lemke-Kern / Sascha Lino Lemke #Un4scene# (2007) für einen Performer, Live-Elektronik und Live-Video, ca. 15 Minuten

18. bis 20. April 2008, jeweils 10:30 bis 17h Kirsten Reese: "Aktuelle Formen und Genres in Komposition und Klangkunst in Raum Z40

Intermediale Kompositionen und Installationen, klangbasierte Performances, Konzertinstallationen, Laptopperformances, audiovisuelle Konzerte, Netzmusik, radiophone Musik, Aufführungen und Installationen in Landschaften und Stadträumen, interaktive und ortsspezifische Arbeiten usw. - das Seminar soll einen Überblick bieten über aktuelle Genres und Spielarten in Komposition und Klangkunst, die sich seit den 1950er/60er Jahren, vor allem aber in den letzten zehn Jahren entwickelt haben.

Auch ausgehend von den eigenen Konzerterfahrungen der Seminarteilnehmer soll über traditionelle oder neue ästhetische Konzepte hinter solchen Arbeiten diskutiert werden. Welche Rolle spielen technische Aspekte? Welche Aufführungs- und Verbreitungsformen (z.B. im Internet) haben sich entwickelt? In welchen sozialen Kontexten wird aktuelle Musik und akustische Kunst rezipiert? 
Eigene Ideen zu eigenen Arbeiten sollen ebenfalls besprochen werden. Hierzu können Materialien in unterschiedlichen "Realisierungsstufen" (Ideen, klangliche Ausgangsmaterialien, Form- und Aufführungskonzepte) vorbereitet  und vorgestellt werden. 

Kirsten Reese, Komponistin und Klangkünstlerin, studierte Flöte und elektronische Musik in Berlin (Hochschule der Künste, Technische Universität) und 1992-93 in New York. Sie war als Flötistin, Autorin und Kuratorin im Bereich zeitgenössische Musik tätig. Kirsten Reese komponiert für Elektronik und Instrumente und intermediale Installationen. Eine hervorgehobene Rolle spielen bei ihren Arbeiten raum- und wahrnehmungsbezogene sowie performative Aspekte. Sie unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Universität der Künste Berlin. Seit 2007 ist sie Erxleben-Stipendiatin an der HMTH.

Bei Interesse wird um eine kurze Anmeldung gebeten: E-Mail Kirsten Reese

Das Seminar wird als Blockseminar abgehalten.

Nächster Termin: 21. und 22. Juni 2008, jeweils 10:30 bis 17 Uhr in Raum Z40

11. Februar 2008, 18 Uhr Uhlemeyerstr. Forum Neue Kammermusik VI

Leitung: Snezana Nesic

John Cage: „Six Melodies for Violine und Keyboard“(1950) 
Yang, Jung Yoon - Violine
Ning Xu - Akkordeon
Bin Guo - Akkordeon

Alfred Schnittke: MOZ-ART für 2 Violinen (1975)

Yang, Jung Yoon - Violine
Yang, Jung Yoon - Violine

Vagn Holmboe: Concerto for Tuba 

Elliot Dushman - Tuba
Maria Lebed - Klavier 

Gordon Williamson: „poco a poco….meno mosso“  (2002) 

Yang, Jung Yoon - Violine
ing-Chun Liu - Viola 

John Cage: Variations III (1962)

Ning Xu -  Akkordeon
Misela Steiner - Akkordeon
Elliot Dushman - Tuba
Bin Guo - Zuspielband
Snezana Nesic - Klavier

24. Januar 2008, 19 Uhr Kobler und Finnendahl in der Kestnergesellschaft

"music of changes", Werke von John Cage, Orm Finnendahl und Karheinz Stockhausen. Klavier: Benjamin Kobler, Elektronik: Orm Finnendahl.

Alle gekennzeichneten Konzerte finden in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen statt:

23. Januar 2008 "Was heißt hier Komponieren?"

Seminar und Workshop mit Prof. Orm Finnendahl (Freiburg i. Br.) zu Methoden seines Komponierens, im Besonderen in "Versatzstücke" für Klavier und Elektronik.

 

Fotos

Rihm und Ekaterina Kardokova im Juni 2008. Im April 2010 ist hierzu eine Hochschul-CD mit Live-Mitschnitten erschienen!

Zuletzt bearbeitet: 19.04.2016

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